Parasiten bei Hunden

Wenn die Zecke zubeißt

Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen, wie z. B. Babesiose oder  FSME.

 

Sicher ist sicher 

Es gibt verschieden Möglichkeiten, den eigenen Hund vor Zecken zu schützen.

Tipp: Schauen Sie immer individuell, ob Ihr Hund generell von vielen Zecken geplagt wird oder nicht und entscheiden Sie dann.

 

  • Spot On Präparate - diese Präparate werden dem Hund in den Nacken getropft und verteilen sich dann automatisch über den Hundekörper. Sie halten die Zecken für ein paar Wochen fern. 
  • Zecken-Halsbänder - Diese wasserfesten Halsbänder enthalten Wirkstoffe gegen Zecken und andere Parasiten. Sie halten über mehrere Monate.
  • Tabletten
  • Zeckenschutz ohne Chemie? Teebaumöl, Schwarzkümmelöl, Lavendelöl, Kokosöl... Diese Öle sollen eine abwehrende Wirkung haben. Die Wirkung ist sehr individuell. 
  • EM- Keramikbänder: Auch wenn die Wirkung nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist, sind viele Hundehalter total begeistert von diesen Halsbändern. Auch stylisch und lange haltbar sind sie. 

Generell gilt: Hund regelmäßig absuchen, vor allem nach Spaziergängen in Zeckengebieten.

 

Fun fact: Zecken können gar nicht von Bäumen springen, wie man lange Zeit dachte.

 

Wie entferne ich eine Zecke von meinem Hund?

Ob Zeckenzange, Zeckenkarte, Pinzette oder ähnliches, wichtig ist, dass man die gesamte Zecke entfernt.  Gehen Sie ruhig aber bestimmt vor.

Entzündet sich die Stelle jedoch stark, dann lassen Sie es vorsichtshalber kontrollieren. 

Sind Sie sich unsicher, wie Sie richtig vorgehen müssen, dann lassen Sie es sich am Besten vom Tierarzt oder von einer erfahrenden Person einmal vorzeigen.

Prozessionsspinner - größte Gefahr für Hunde

Der Prozessionsspinner (häufig an Eichen) ist für Hunde gefährlich. Seine Brennhaare enthalten ein Nesselgift, das starke Reaktionen auslösen kann – besonders im Frühjahr, wenn die Raupen in Gruppen unterwegs sind.

 

Mögliche Folgen bei Kontakt

  • Haut: Rötung, Juckreiz, Schwellung

  • Maul/Nase/Augen: starke Entzündungen, Schwellungen, Atemprobleme

  • In schweren Fällen: allergischer Schock oder Gewebeschäden

⚠️ Besonders gefährlich ist der Kontakt mit Zunge und Schleimhäuten.

 

Was tun?

  • Sofort mit kaltem Wasser vorsichtig abspülen (nicht reiben)

  • Umgehend zum Tierarzt

 

Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh zum Tierarzt als einmal zu spät.